Berichte der Akademie 55plus Darmstadt 2011

Ein Warenhaus verändert die Welt der Frauen

Dieter Heymanns Vortrag  im Wohnpark Kranichstein

Seit wann gibt es eigentlich den  Winterschlussverkauf? Sind Lockvogelangebote eine typische Entwicklung am Ende des 20. Jahrhunderts? Wie lange braucht der Deutsche, um den nächsten Discounter mit dem Auto zu erreichen?

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8 586 m zum Frühstück – 10 Tage durch Bhutan

Dia - Vortrag 18.11.2011

NEIN, der dritthöchste Berg der Welt (Kangchenjunga 8586 m) war nicht von Bhutan aus zu sehen, sondern vom Hotelbett in Sikkim (Indien): rechts aus dem Fenster und links im Spiegel, beides im Morgenrot unfassbar schön. Deshalb der Titel des Vortrags.

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Bei „Max Beckmann & Amerika“ im Städel-Museum

Weil die Gruppe  mit  26 Personen  für eine Führung etwas zu groß schien, bekam jeder zu Beginn  ein Hör-Fon ausgehändigt. Zum Besuch der Beckmann-Ausstellung unter der Leitung von Maria Arnoldt waren alle Angemeldeten erschienen (!). Ein informativer Bericht im “Echo“ mit „Falling Man“ (dem kopfüber Stürzenden) hatte Anfang Oktober auf die Ausstellung  mit dem Schwerpunkt der amerikanischen Periode Beckmanns hingewiesen.

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Senioren in die Mucki-Bude? - Aber selbstverständlich!

Davon war und ist der Referent überzeugt und sieht sich einig mit vielen Sportwissenschaftlern und Physiologen: Die Kraft (und um sie ging es beim Vortrag „Aufrecht und selbstbestimmt bis ins hohe Alter“) sei ein bedeutendes Element, um Fitness und Lebensqualität im Alter zu erhöhen und den Alterungsprozess wesentlich hinauszuziehen. Und um ein Krafttraining zu beginnen, kann es - allen ängstlichen Bedenken zum Trotz - nie zu spät sein.

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Schopenhauer - wie er wurde, was er war

„Ja, es ist ein Trost im Alter, dass man die Arbeit des Lebens hinter sich hat“. Der Satz  könnte von einem Aka55plus-Mitglied stammen, ist aber original Arthur Schopenhauer (S.). Welcher Lebensweg diesem großen Philosophen eigen war und wie das „seine Arbeit“ - sein philosophisches Lebenswerk und Gedankenwelt - beeinflusste, hat Dieter Heymann in einem Vortrag für seine Zuhörer fesselnd herausgearbeitet.

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Ausflug ins Rokoko

An einem recht frischen nebligen Morgen versammelten sich etwa 20 frierende Personen an der Bushaltestelle am Darmstädter Schloss, um zur Schloss-Besichtigung nach Braunshardt zu fahren. Dort stießen noch vier weiter zu der Gruppe. Alle waren froh, als wir „von der fürstlichen Gouvernante“ ins wärmende Haus gebeten wurden.

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Heinrich Heine (1797 bis 1856) - Vortrag mit Rezitation

Der  1797 in Düsseldorf geborene Jude Harry Heine nennt sich nach seiner christlichen Taufe im Jahre 1825 Heinrich Heine, und später in seiner Pariser Zeit Henry Heine. Seine beruflichen Versuche als Kaufmann schlugen fehl. Umso heftiger setzt sich nach Studien in Berlin bei August Wilhelm Schlegel und in Bonn sein schriftstellerisches Talent durch.

Neben drei großen Gedicht-Sammlungen und einigen  bedeutsamen Prosawerken wie „Die Harzreise“ (1826), „Deutschland – Ein Wintermärchen“ (1844) und „Atta Troll – Ein Sommernachtstraum“ (1843) war Heine ständig auch als Publizist bemüht, dem Feuilleton einen literarischen Anspruch zu verleihen.

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Ein literarisch-historischer Spaziergang

In seinem ausführlichen Bericht beschreibt Karl-Eugen Schlapp den Spaziergang durch den herbstlichen Wald über den Hergottsberg und die Ludwigshöhe zum Prinzenberg, den er am 28. Oktober zum wiederholten Mal mit einer Gruppe der Aka 55plus machte.

> zum Bericht (PDF-Datei)

Das I.G.Farben Haus

Die Verwaltungszentrale der I.G. Farben, des damals weltgrößten Chemiekonzerns hat den 2. Weltkrieg unzerstört überstanden. Das überrascht, war doch die I.G. Farben übel in die Kriegs- und Vernichtungspolitik des Nationalsozialismus verstrickt. Ob bewusst ausgespart oder versehentlich nicht vor Bomben getroffen – wurde es nach Kriegsende von der amerikanischen Besatzungsmacht zum Hauptquartier ausgewählt und war über Jahrzehnte für die Öffentlichkeit nicht zugänglich.

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