Berichte der Akademie 55plus Darmstadt 2011

„Im Hospiz ist manchmal auch der Bär los…“

.., so Pfarrer Walter Ulrich, der eine Gruppe von Besuchern durch das Gebäude führt. Freundlich und einladend wirken die Räume des neuen Hospizes auf den Besucher. Im großzügigen Gemeinschaftsbereich können die Patientinnen und Patienten mit ihren Betreuern und ihren Angehörigen kommunizieren, gemeinsame Mahlzeiten einnehmen oder fernsehen.

„Sie dürfen nicht glauben, dass hier nicht auch gelacht wird“, führt Pfarrer Ulrich weiter aus.

Freundlich eingerichtet sind die 12 Zimmer – nicht alle Patientinnen und Patienten werden dazu in der Lage sein, diese noch zu verlassen, um am Gemeinschaftsleben teilzunehmen. Wer ins Hospiz übersiedelt weiß, dass sein Leben zu Ende geht. Hier soll er  - wenn das zu Hause nicht (mehr) möglich ist - die Ruhe und Fürsorge erhalten, die es leichter macht, das Leben loszulassen und in Würde zu sterben.      

Die Übersiedlung ins Hospiz setzt die Überweisung durch den Hausarzt voraus und dass der Patient weiß, wie es um ihn  bestellt ist. 90% der Kosten übernimmt die Krankenkasse, 10% werden von der Hospiz-Gesellschaft aufgebracht, die daher auf Spenden angewiesen ist.

Die durchschnittliche Verweildauer im Hospiz beträgt in Hessen 18 Tage, das durchschnittliche Alter der Patienten liegt bei 60 Jahren. Das relativ junge Durchschnittsalter kommt dadurch zustande, dass sehr alte Menschen häufig in Pflegeheimen leben und auch sterben.

Wie Sie das Hospiz mit einen Spende unterstützen können und wie Sie ehrenamtliche/r Hospizbegleiter/in werden können erfahren Sie auf der
Homepage des Hospizvereins

marwen